Neue GDI-Studie: Statusfaction - Was wir morgen für unser Ansehen tun
Diese ”relative” Angleichung der Lebensstile zwischen Armen und Reichen hat nicht zur Auflösung der sozialen Unterschiede geführt, sondern im Gegenteil dazu, dass Statussymbole heute wieder stärker betont und nachgefragt werden. Statusunterschiede nehmen zu und der soziale Wettbewerb verschärft sich.
Auf der Basis einer repräsentativen Befragung in Deutschland, in der Deutschschweiz und der Romandie liefert die neue GDI-Studie «Statusfaction» Antworten.
- Warum wächst der Statusstress?
- Welche Statussymbole werden wichtiger, welche verlieren an Bedeutung?
- Was tun die Konsumenten von morgen, um ihren Status zu demonstrieren und ihren Kollegen zu imponieren. verhalten sich Frauen und Männer, Alte und Junge, Deutsche und Schweizer unterschiedlich?
- Wie wirkt sich das neue Statusbewusstsein aus: Auf die Konsumgüterindustrie? Den Handel? Den Dienstleistungssektor? Den Tourismus? Den Immobilienmarkt?
Der Statusmarkt wächst nicht nur in der realen sondern auch in der virtuellen Welt. Im Internet, wo soziale Rangordnungen auf Anhieb und in aller Deutlichkeit sichtbar sind (die Freunde by MySpace, die eigenen Google-Einträge, Social Bookmarks, XING etc.) wo Alles, auch Menschen bewertet werden, ist die Identität zu einem eigenen Geschäftszweig geworden: Die professionelle Verbesserung der eigenen Präsenz im Netz - quantitativ aber auch qualitativ - kann sich jeder leisten. Der richtige Statusauftritt ist um so wichtiger, je mehr der Status im realen Leben von der Internetidentität mitbestimmt wird.
Die Ergebnisse der GDI-Studie zeigen auch, dass die Statusmärkte für Unsichtbares, für eine gesunde, sozial und ökologisch nachhaltige Lebensführung, immer wichtiger werden. Gleichzeitig verschiebt sich der Statuswettbewerb von den Objekten zu den Skills und den Stories. Das wahre Gut was die Konsumenten suchen und für das sie sich interessieren, ist Anerkennung und nicht das Objekt, das den Status markiert. Im Mittelpunkt der Statusmärkte steht der Mensch und wie er behandelt wird (werden möchte).
Das Executive Summary der Studie finden Sie hier