Archive for September, 2008

Anne M. Schüller: Zukunftstrend Empfehlungsmarketing

Konsumenten glauben eher den Botschaften ihrer Freunde oder den Web-Kommentaren unbekannter Dritter als den oft trügerischen Hochglanzbroschüren der Anbieter am Markt. Viele Unternehmen haben - getrieben von Renditegier, Kurzzeitdenke und Kostenwahn – öffentliches Vertrauen systematisch verspielt. Eine der dringlichsten Aufgaben der nahen Zukunft ist die Rückgewinnung des Mitarbeiter- und Kundenvertrauens.

Ein trauriger Befund: Vertrauen verdienen, wenn man die Menschen im Lande fragt, nur noch Wenige. Ausgenommen von dieser Einschätzung: das persönliche Umfeld, also die, die einem nahe stehen sowie die Communities Gleichgesinnter im Web. Unternehmen hingegen werden misstrauisch beäugt. Überall wittern Verbraucher Betrug. Ein paar böse Buben haben die ganze Managerzunft in Verruf gebracht. So, als gäbe es keinen Trend zum Aufdeckungsjournalismus, feiert `trojanisches‘ Marketing weiterhin List und Tücke. Das ist fatal, denn Unternehmen leben vom Vertrauen ihrer Mitarbeiter und Kunden. „Die Gesellschaft der Zukunft ist zum Vertrauen verurteilt“, schreibt der Philosoph Peter Sloterdijk.

Doch ohne Vertrauen geht gar nichts, konstatiert Anne M. Schüller. Sie arbeitet als Management-Consultant und gilt als führende Expertin für Loyalitätsmarketing. In Ihrem neuesten Buch, beschäftig sich mit einem aktuellen Thema: Zukunftstrend Empfehlungsmarketing. Reputationsmanagement an der Front, dort wo der Verbraucher die Marke erlebt.

Wer Frau Schüller live erleben möchte, kann sich hier informieren.

Kommunikationsverband schreibt den BoB “Best of Business-to-Business” Award 2008 aus

Beinahe 50% der gesamten Kommunikationsausgaben fließen in das B2B Segment.  Der BoB steht für Best of Business-to-Business Kommunikation und ist der einzige deutschsprachige Konzept- und Kreativ-Wettbewerb für Deutschland, Österreich und die Schweiz, den der Kommunikationsverband e.V., Hamburg, seit 11 Jahren für die Business-to-Business-Kommunikation ausschreibt.

Die Leitidee des BoB 2008 ist “Kreative Kommunikation. Effiziente Ergebnisse.”

Speziell die Kommunikation im B2B-Bereich ist von der zunehmenden Internationalisierung, Digitalisierung und Mobilisierung der Vertriebswege geprägt. Online-, CRM- und E-Mail-Kampagnen, Permission-, One-on-One- und Event-Marketing sind nur einige der Trends. Der BoB ist offen für internationale Einreichungen und für alle Disziplinen der B2B-Kommunikation. Das Ziel ist, die Benchmarks der erfolgreichsten und aufmerksamkeitsstärksten, interdisziplinären B2B-Kommunikation zu ermitteln.

Die Kommunikationsdisziplinen für den BOB 2008:

  1. Integrierte Kommunikationskampagne: Mit mindestens drei unterschiedlichen Kommunikationsdisziplinen.
  2. Corporate Publishing: Prospekte, Broschüren, Geschäftsberichte, Kataloge und Kundenzeitschriften.
  3. Dialogmarketing und Verkaufsförderung: 3D-Arbeiten, Mailings, DRTV-Spots und Microsites.
  4. Anzeigen(-Serien) und Beilagen(-Serien): (bei Serien mindestens 3, maximal 5 Motive)
  5. Multimedia, IP und digitale Anwendungen, Filme, Spots und Videos: Eingereicht werden können Online-Kampagnen, mobile Applikationen (Handy), Offline-Kampagnen, TV- und Kino-Spots, Wirtschaftsfilme, Promotion-Filme, Corporate-Videos (Unternehmensfilme).
  6. Public Relations / Interne Kommunikation: Kommunikationsmaßnahmen, die sich sowohl an die Branchenzielgruppe als auch meinungsbildend an die Mitarbeiter eines Unternehmens und die Öffentlichkeit wenden und nicht in die werblichen Kategorien einzuordnen sind.
  7. Live Communication und Messen: B2B-Marketingveranstaltungen oder Messen, Produktvorstellungen für Vertriebspartner, Kundenevents, Fachmessen, Sales- und Promotion-Events, Roadshows, Sponsoring.
  8. Credentials: Agentur- und Unternehmens-Credentials-Präsentationen - auch Institutionen zur Aus- und Weiterbildung können hier ihre Eigendarstellung einreichen.

Zugelassen sind alle Werbe- und Kommunikationsmittel im Bereich der B2B-Kommunikation, die seit September 2007 in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, in deutscher oder englischer Sprache eingesetzt wurden. Einsendungen aus dem Bereich der Konsumgüter- und Endverbraucherwerbung sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Kriterien: Strategie & Konzept, die kreative Leitidee, Umsetzung, Ergebnis

Der Einsendeschluss ist der 19. Dezember 2008 die Preisverleihung wird voraussichtlich am 21. April 2009 in Frankfurt am Main stattfinden.

Fraunhofer-Studie: Schutz persönlicher Daten in Internetportalen zur Kontaktpflege ist mangelhaft

Ob privat oder geschäftlich, immer mehr Menschen pflegen ihre Kontakt mit Hilfe von Internetplattformen, in denen sie Persönlichkeitsprofile anlegen. Diese Social-Networking-Plattformen verlangen von ihren Nutzern bei der Registrierung viele private Daten, bieten aber nur wenig Möglichkeiten, diese persönlichen Informationen vor ungewollten Zugriffen zu schützen.

Dies ist das (wenig überraschende) Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie in Darmstadt, das die beliebtesten Internetplattformen zur privaten und geschäftlichen Kontaktpflege untersucht hat. “Von den getesteten Plattformen konnte keine vollständig überzeugen”, sagt Studienautor Andreas Poller vom Fraunhofer-Institut SIT. “Von der Nutzung mancher Dienstfunktionen ist sogar abzuraten, weil die Zugriffskontrollen teilweise einfach nicht funktionieren oder ganz fehlen.”

Die vorgestellte Studie enhält neben den Detailergebnissen auch Ratschläge, wie man seine persönliche Daten in den einzelnen Plattformen am besten schützt.

Getestet wurden die Plattformen facebook, studiVZ, myspace, wer-kennt-wen, lokalisten sowie die geschäftlich orientierten Portale XING und LinkedIn.

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Gefunden in PR-Blogger: Wie spreche ich am besten Blogger an?

Ein schönes, weil anschauliches, Beispiel dokumentiert Klaus Eck in seinem PR-Blogger zum Thema: Idee + Umsetzung = Glaubwürdigkeit (und damit Nachaltigkeit) - und wie es nicht laufen sollte. 

Die Information kam mit einem E-Mail von “We Are Social”, die ein europäisches gemeinschaftliches Kunstprojekt namens ThisIsNow vorstellt. Das Projekt scheint spannend zu. Es werden Videos von Künstlern vorgestellt und Kunststudenten aus ganz Europa aufgefordert, Arbeiten zu ihrer ganz eigenen Interpretation von “Now/Jetzt” einzureichen. Außerdem spielt das Projekt mit Flickr-Bilderwelten. Einige der besten Bilder und Filme aus der ersten Stufe wurden im europaweiten TV-Spot für den Ford Fiesta verwendet, der gerade erst Premiere feierte …. 

Fazit: “The big idea” war gut. Die Umsetzung stand wohl unter einem zu hohem Kosten- oder Zeitdruck. Die Galubwüdigkeit des Sponsering wird darunter leiden. Die Hürden für Folgeaktionen und andere Initiativen werden permanent höher. Die Glaubwürdigkeit von sozial-getrieben Projekten schwindet.

Und das ist auch ein Problem von Aktionen unter der Flagge CSR. Die Formel: (Aktion + Non-Profit-Partner) mal Kommunikation funktioniert, birgt aber im allgemeinen Aktionismus die Gefahr inflationär zu wirken und muß auch handwerklich sauber aufgesetzt werden.

Markt-Media-Studie IMAGERY 7: In gehobenen Zielgruppen haben Qualität und Nachhaltigkeit hohen Stellenwert. Rationale und emotionale Faktoren färben das Markenbild

Seit 1996 erscheint IMAGERY im zweijährigen Rhythmus. Die Untersuchungsreihe ist repräsentativ für gehobene Zielgruppen und zeigt, inwieweit es den Unternehmen gelingt, ihre Marken durch klare innere Bilder vom Wettbewerb zu differenzieren.

In diesem Jahr wurde die Befragungsmethode umgestellt und - damit verbunden - die genaue Definition der Grundgesamtheit gegenüber den Vorläuferuntersuchungen leicht verändert: Anstelle der bisherigen Face-to-Face-Interviews trat die Befragung mithilfe des Online-Panels von TNS Infratest im Internet. IMAGERY 7 ist repräsentativ für rund 17 Millionen 18- bis 64-Jährige, die den drei oberen Statusgruppen gemäß AWA-Definition angehören und das Internet nutzen. Mit den Vorläuferuntersuchungen sind die Ergebnisse wegen der methodischen Veränderung nicht vergleichbar.

IMAGERY 7 liefert sehr differenzierte Analysen für Marken aus den Bereichen Pkw, Geldinstitute, Unterhaltungselektronik, Digitalfotografie, Uhren, Outdoormode und Energieunternehmen. Die Untersuchung erhebt nicht nur übliche Merkmale wie Besitz und Kaufbereitschaft. Eine zentrale Bedeutung hat das Konzept der inneren Bilder, die Orientierung geben und Kaufentscheidungen prägen. Neben der Klarheit des Markenbildes wird für jede Marke auch ermittelt, wie die Konsumenten ihre Qualität beurteilen, ob sie die Marke als dynamisch wahrnehmen und ob sie ihnen sympathisch ist.

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VDZ und OMD

Was waren die wichtigsten Erkenntnisse von der omd 2008 in Düsseldorf?

  1. Quantitativ: ein neuer Besucherrekord.
  2. Qualitativ: die Bedeutung der Messe steigt - interdisziplinär (!)

Generell gab es eigentlich nicht so viel Neues auf der Messe. Die zentralen Themen sind nach wie vor SEM und SEO (hier schießen die entsprechenden Agenturen wie die sprichwörtlichen Pilze aus dem Boden), doch der Markt strebt einer Sättigung entgegen. 3 Gründe:

  1. Die wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie die gefühlte wie reale Konjunkturentwicklung
  2. Suchmaschinenmarketing ist wichtig, aber (nachhaltiges) Branding ist mehr als in Suchmaschinen gefunden zu werden
  3. Die Investitonen von Unternehmen in SEO und SEM waren wichtig - auch um zu lernen. Viele haben sich jetzt einen Grundsockel an Erfahrung und Aufmerksamkeit erarbeitet und müssen jetzt geringere Beträge in die “Pflege” der Learnings und Aktivitäten stecken

Ein weiteres Thema ist E-mail-Marketing. Auch hier gibt es eine ganze Reihe von neuen Anbietern die an dem Adressen- und Permission-Geschäft profitieren wollen. Hier bleibt es spannend zu beobachten wie sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen entwickeln.  Dazu kommen die Entwicklungen im Bereich mobil, wobei neben der Permissonfrage insbesondere die Themen techniche Basis und Messbarkeit im Blickpunkt stehen.

Auffallend war jedoch die Präsenz der großen Medienhäuser. Allen voran der Axel Springer Verlag. Ganz klar erkennbar, auch die “klassischen” Medien zeigen Flagge (quantitativ an Fläche ebenso wie qualitativ mit der Hirarchie der Ansprechpartner), müssen sich nicht nur auf den spezifischen Branchentreffs mit der digitalen Realität und den Vermarktungsfragen auseinandersetzen, sondern hier in der Hexenküche beweisen.

Auch der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) unterstreicht diesen Paradigmenwechsel in der Strategie und veröffentlicht - aktuell zur omd - eine Studie ”Analyse zu Buchungsverhalten und Erfolgsfaktoren der Mediaplanung im Internet” . Darin hat der VDZ hat mit fachlicher Unterstützung der Agentur pilot zunächst das Online Buchungsverhalten im 1. Halbjahr 2008 untersucht. Dazu wurde auf Basis der Nielsen Online Werbestatistik und AdRelevance eine repräsentative Stichprobe von 99 Werbungtreibenden gezogen und analysiert. Die Einteilung in die Segmente erfolgte in dieser Studie ausschließlich anhand der Kreation der Werbemittel und des Kommunikationskonzeptes, nicht auf Basis der Abrechnungsmodalitäten.

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Warum Verleger nicht ohne Investitionen in die digitale Welt leben können

Das Thema für das von Klaus Eck initiierte und Kongress Media organisierte  “Social Web Breakfest” in München lautete: Verlag 2.0 im Alltag. Gerhard Brauckmann, Projektmanager der Online-Zeitschriften (ein Wortrelikt aus den guten alten Verlegerzeiten) von verlag moderne industrie, schilderte den aktuellen Entwicklungsstand und die Herausforderungen, die ein Verlagshaus auf dem Weg von Verlag 1.0 zu Verlag 2.0 zu berücksichtigen hat.

In der anschliessenden Diskussion tauchten 2 Fragekomplexe immer wieder auf.

  1. Wie lassen sich die online-Engagements und Aktivitäten kapitalisieren?
  2. Wie bekommen wir die “Anzeigenumsatz-Verantwortlichen” dazu auch online zu verkaufen?

Auf die erste Frage antworte ich gerne mit einem Satz den ich (sinngemäß) einmal von Lothar Spät in einem Gespräch gehört habe: “Wenn Ihnen die Globalisierung nicht passt, warum beschweren sie sich dann nicht bei den Regierungen?” Er meinte damit dass die normative Kraft des Faktischen nur bedingt reversible ist.

Bezogen auf die Frage lautet meine Antwort: Wenn Sie nicht dabei sein wollen, müssen Sie akzeptieren, dass sie sich von einigen Marktteilnehmern verabschieden. Das gilt für die Leser und Nutzer, das gilt aber auch für die Werbemärkte. Die Industrie hat Kommunikationsbedürfnisse. Die Funktion der Medien ist es, Kommunikationprozesse zu initiieren und zu unterstützen.  Dafür werden Medien bezahlt.

In einem veränderten Medienmarkt fragen die Werbekunden auch nicht mehr nach “weißen Seiten”, sondern schildern dem Medienrepräsentanten ihr Kommunikationsproblem und erwarten Lösungsvorschläge (Angebote). Dabei entscheidet immer mehr die Innovationskraft der Idee. Wer dann nur auf ein Angebot für weiße Seiten verweisen kann, schneidet sich von der weiteren Kundenkommuniaktion und ggf. auch Kundenbeziehung (und damit auch der Investitonsbereischaft des Kunden) ab. Die Gefahr besteht, dass er am Ende nur noch intrumentalisiert - d.h. z.B  nur noch nach Bedarf kontaktiert - wird und damit an Bedeutung (!) verliert. 

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Das Buch zur Studie: Wie gut sind Web-2.0-Dienste?

Während Google und andere Internet-Suchmaschinen automatische Trefferlisten bieten, beziehen soziale Suchdienste wie Yahoo Clever oder Lycos iQ den Nutzer nicht nur als Fragesteller, sondern auch als Antwortgeber mit ein. Diesen Frage-Antwort-Diensten ist es gelungen, große Communities aufzubauen, über die sich die Nutzer anhand von Fragen austauschen. Zur klassischen Suche im Web entwickelt sich damit derzeit eine Alternative, die mit algorithmischen Suchmaschinen in Konkurrenz tritt, deren Potential aber noch nicht ausgelotet ist.

In dem von Dirk Lewandowski und Christian Maaß herausgegebenen Buch “Web-2.0-Dienste als Ergänzung zu algorithmischen Suchmaschinen” wird hinterfragt, inwieweit soziale Suchdienste mit klassischen Suchmaschinen konkurrieren oder diese qualitativ ergänzen. Beleuchtet wird die aufgeworfene Fragestellung aus verschiedenen Perspektiven, um auf die Bedeutung von sozialen Suchdiensten zu schließen.

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Mehrwertdienste im B2B-Bereich

Übersetzungsfehler können belustigen oder verwirren – bei Fachtexten aber schwerwiegende Folgen haben. Maschinenschäden durch Bedienfehler, gescheiterte Projekte durch Missverständnisse etc. – Dabei braucht es Genauigkeit statt der sprichwörtlichen babylonischen Sprachverwirrung!

Bei der Übersetzung von Fachbegriffen, reicht auch ein umfängliches allgemeinsprachliches Wörterbuch oft nicht aus. Deswegen bietet Vogel Business Media in Kooperation mit der Langenscheidt Verlagsgruppe seinen Online-Nutzern ab sofort einen besonderen Übersetzungsservice. Ein Online-Wörterbuch Deutsch-Englisch/Englisch-Deutsch mit Inhalten von Langenscheidt Fachwörterbüchern leistet durch branchenspezifische Fachbegriffe und Formulierungen schnelle und präzise Hilfe. Unterstützt wird das Online-Wörterbuch durch die Sprachexperten des Langenscheidt Übersetzungsservice für längere Dokumente und Texte in vielen Sprachkombinationen.

Zusätzlich zum Übersetzungsservice werden dem User auf den Vogel-Portalen thematisch passende Artikel, Produkte und Anbieterfirmen vorgestellt. Zudem gibt es einen direkten Link zum Download-Shop von Langenscheidt, in dem beispielsweise digitale Sprachtrainer angeboten werden.

Die in diesem Umfang einzigartige Kooperation für Businesskommunikation umfasst seitens Vogel folgende sechs Online-Portale:
www.maschinenmarkt.de
www.blechnet.com
www.konstruktionspraxis.de
www.process.de
www.laborpraxis.de
www.automobilindustrie.de

sowie sechs Langenscheidt-Fachwörterbücher:

  • Fachwörterbuch Chemie und chemische Technik / Chemische Analytik
  • Fachwörterbuch Maschinen- und Anlagenbau
  • Fachwörterbuch Technik und angewandte Wissenschaften
  • Fachwörterbuch Kompakt Pharmaindustrie und -forschung
  • Fachwörterbuch Biologie
  • Fachwörterbuch Kompakt Biotechnologie

Beispielhaft zeigt sich dieser neue Service unter www.laborpraxis.de/langenscheidt.

Die on-demand-Gesellschaft

Motorola, Inc.  hat eine in ganz Europa und dem Nahen Osten mit 1.200 Personen durchgeführten Studie (gute Multimedia-Präsentation) über das Verhalten der Millennial-Generation (16- bis 27-Jährige) in Bezug auf deren Verbrauchertechnologie-Entscheidungen und deren Medien-Konsumverhalten veröffentlicht.

Ergebnis 1: “Technologie ist das Lebenselixier dieser Generation. Die so genannten Millennials glauben, dass sich ihr persönlicher Lebensstil ohne Internetzugang drastisch ändern würde”, meinte Joe Cozzolino, Corporate Vice President Motorola Home & Networks Mobility EMEA.

Millennials beschäftigen sich nicht nur mit neuen Technologien, sie beeinflussen auch aktiv das Annahmeverhalten ihrer Eltern. Die Mehrheit der Befragungsteilnehmer gab an, dass sie Einfluss auf die von ihren Eltern gekauften Breitband- (83 Prozent) oder TV-Dienstleistungen (84 Prozent) nehmen.

Ergebnis 2: Von Primetime zu My Time

Das Fernsehen ist noch immer eine bevorzugte Form der Unterhaltung; allerdings wie, wo und wann wir schauen unterliegt einem Wandel:

  • 78 Prozent würden ein TV-Programm bevorzugen, dass in jenem Moment, in dem sie auf diesen Kanal schalten, neu startet
  • 66 Prozent wären daran interessiert, ein Fernsehprogramm in einem Zimmer zu unterbrechen und es in einem anderen wieder neu zu starten
  • 32 Prozent sehen sich Programme lieber auf einem PC als auf einem Fernsehgerät an

Medienmobilität

Der Zugang zu Filmen in voller Länge und Lieblingsshows während man unterwegs ist, scheint verlockender als kürzere Anhäufungen von Inhalten:

Die Verlagerung von TV-Programmen von der Digitalanlage zu Hause zu einem mobilen Gerät ist für 81 Prozent der “Millennials” verlockend

  • 75 Prozent geben an, dass das Anschauen von Filmen auf Reisen attraktiv ist
  • 62 Prozent wären daran interessiert, 15-minütige Mobil-Versionen eines 30-minütigen TV-Programms anzusehen

Rich Media

Millennials möchten zunehmend mit dem von ihnen Gesehenen interagieren:

  • Über die Hälfte würde gerne interagieren und Informationen über den von ihnen gerade gesehenen Inhalt erhalten können
  • 68 Prozent hätten Interesse daran, mehr über Produkte, die in TV-Shows gezeigt werden, zu erfahren und diese möglicherweise zu kaufen

Es gibt Anzeichen dafür, dass Millennials HDTV annehmen, und die Zahlen weisen auf ein starkes Wachstumspotenzial hin

  • HDTV ist beliebt, besonders in Deutschland und den VAE, wo 53 Prozent bzw. 58 Prozent angeben, HD-Inhalte zu lieben.
  • 43 Prozent der Befragungsteilnehmer verfügen über ein HDTV-Gerät; der höchste Prozentsatz fand sich im Vereinigten Königreich (54 Prozent).

 

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