Archive for November, 2008

Der König ist tot. Es lebe der König: Second Life lebt weiter

Können Sie sich noch an den Medienhype um Second Life erinnern? Vor gut 3 Jahren hat uns die Welle von Linden Lab erreicht. Das Presseecho in den B2B- und B2C-Medien war enorm - online wie auch offline. Selbst die Tagesschau hat darüber berichtet. Der Mediendienst kress hat gemeinsam mit der FOCUS Medialine eine virtuelle Konferenz zu diesem Thema abgehalten. Quantitatives Ergebnis der einstündigen online-Moderation: knapp 900 Teilnehmer, 285 Fragen.

In den Hochzeiten hat sich um Second Life eine wahre Industrielandschaft angesiedelt und damit auch Geld verdient. Nicht nur Werbeagenturen, die die Internetauftritte, resp. die Intergation der Industriekunden in Second Life gestaltet haben, sondern auch Dienstleister, die uns in die Geheimnisse um Second Life als User eingeweiht haben. 

Immer wieder wurden die Fragen diskutiert:

  • stehen Kosten und Erträge für einen Markenauftritt in Second Life in einem rationalen Verhältnis?
  • Was sind die Motive - der User wie auch der Industriekunden?
  • Wie können Geschäftsmodelle für Second Life aussehen?
  • welche ethischen Aspekte hat das Spiel im zweiten Leben und welche Implikationen sind auf die reale Welt zu erwarten?
  • usw. 

Zwischenzeitlich ist es recht ruhig geworden um Second Life und nicht wenige sagen, es war halt damals eine weitere Sau die durchs Dorf getreiben wurde. Wirklich?

Meine Meinung ist: Wie bei vielen Projekten die in der sogenannten new Economy gestartet wurden und zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten sind - weil die Prozesskompetenz der Verantwortlichen noch nicht stimmte, weil Visionen immer vor der Marktreife stehen, weil Innovationsbereitschaft und Investitionswille stimmten - erhalten einige Projekte in den späteren Jahren eine Second Chance.  

Zwar werden sich vielleicht Art,  Funktionen und Geschäftsmodelle ändern, die Idee aber lebt weiter. Sie ist quasi der Katalysator für die Weiterentwicklungen. Second Life hat z.B. auch dazu beigetragen die Diskussion für In-Game-Advertising voranzutreiben. Aber auch wie das Internet als virtuelles Labor für Produktentwicklungen von Industrieunternehmen funktionieren kann (Beispiel Nike) oder wie globale Communities sich verhalten.

 

“Sind virtuelle Welten jetzt schon ein Auslaufmodell der jungen Web-Geschichte?” fragt turi2 und richtet die Frage an Prof. Thomas Schildhauer, Leiter des Institute of Electronic Business an der Berliner Universität der Künste. Auszüge aus dem Interview:

Großes Medienecho konnte “Lively” anders als “Second Life” nie erreichen. Waren zwei virtuelle Welten eine zuviel?

Thomas Schildhauer: Definitiv nicht. Das Universum der virtuellen Welten wächst dessen unbeirrt sogar weiter. Besonders in der jungen Zielgruppe um 13 Jahre sind derzeit eine Vielzahl erfolgreicher Angebote zu finden wie Habbo, Neopets oder Club Penguin. Viele virtuelle Online-Welten überrunden derzeit in puncto Nutzerzahlen sogar Second Life.

“Lively” hätte durch die Möglichkeit, Werbung zu integrieren, zu einem interessanten Tool für die Wirtschaft werden können. Welche Vermarktungschancen haben virtuelle Welten?

Thomas Schildhauer: Eine Perspektive ist der Wachstumsmarkt von In-Game-Advertising, in den Google sich derzeit begibt und mit IGA und Massive Inc. zunehmend konkurrieren wird. Das Verhältnis von Media-Spendings zu Medienkonsum ist im Internet viel besser, als in klassischen Medien. Wenn wir uns die Spielewelten ansehen, verbessert sich dieses Verhältnis noch einmal radikal. Das heißt auch, dass Advertising dort zunehmend ein Thema wird.

Wie können Verlags- oder Firmenwebsites virtuelle Welten nutzen?

Thomas Schildhauer: Die Mediennutzung besonders von jungen Menschen wird sich langsam weiter in Richtung virtueller Welten verlagern. Für Unternehmen gilt es kongruent zur eigenen Marke die Möglichkeiten und Potentiale dieser Web-Welten zu nutzen, um Markenkommunikation zu betreiben. In Firmenwebsites eingebaut, können Avatare beispielsweise dazu beitragen, die kommunikative Attraktivität und die Nutzerbindung zu erhöhen.

Eine alte Spiel-Idee plus Hollywood plus Social Media und ein globaler Ansatz

Sie kennen vielleicht das Spiel “Was würden Sie zum Überleben mitnehmen?” das sich in manigfaltige hypothetische Krisenszenarien (und Assessment-Center) einbauen lässt.

Jetzt hat Hollywood die Idee aufgegriffen und lässt entscheiden wer und was beim Untergang der Welt zu retten ist. In diesem Sinne haben sich Twentieth Century Fox mit Moxie Interactive  zusammengetan und eine neue Applikation mit dem Namen earthvitallist erstellt, welche die Welt entscheiden lässt, wer und was gerettet werden soll, wenn die Erde “stillsteht”.

Das spannende daran sind das Zusammenspiel der Medien und die zu erwartenden viralen Effekte, die durch den Spielspass und die Vernetzung enstehen. Die Applikation ist Teil der globalen Partizipationskampagne für den bevorstehenden Fox-Film “Der Tag, an dem die Erde stillstand” (engl. Originaltitel: The Day The Earth Stood Still) der in Nordamerika am 12. Dezember und in Deutschland am 11. Dezember anläuft. Der Film mit Keanu Reeves und Jennifer Connelly in den Hauptrollen ist die ultimative Geschichte einer außerirdischen Invasion. Die digitale Kampagne macht Gebrauch von sieben führenden Social Networks - inkl. MySpace, Facebook, Bebo und Netlog - und wird in 10 Sprachen durchgeführt.

Auf der Hauptseite befinden sich im unteren Teil 3 nette Features:

  1. Der Gegenstand des Tages,
  2. die Frage “was rettest Du”, mit der Möglichkeit in die Social Media Networks einzusteigen, und
  3. ein Statistiktool, dass die weltweiten Aktionen misst (z.B. die aktivsten Communities, die aktivsten Länder, die beliebtesten Kategorien).

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Studie: Mitarbeiter und Kunden sind das wichtigste Innovationspotential. Finanzinstitute mit großem Defizitpotential

Unter dem Motto: “Ohne Innovation keine Rendite, ohne Wandel keine Innovation” haben die Frankfurter Beratungsgesellschaft peakom und das F.A.Z.-Institut eine Studie über die Innovationsbereitschaft deutscher Unternehmen durchgeführt.

  • 78% der Führungskräfte in deutschen Unternehmen erwarten weitere Innovationssprünge in ihrer Branche.
  • Aber nur 27% der Industrie- und 17% der Dienstleistungsunternehmen haben bereits eine Abteilung, die speziell für Innovationen im Unternehmen verantwortlich ist.
  • Wissensportale wie Wikipedia werden ihre aktuell noch überraschend geringe Bedeutung mehr als verdoppeln.
  • Hingegen haben traditionelle Intranets die Erwartungen vieler Unternehmen enttäuscht und werden an Bedeutung abnehmen.

Das sind wesentliche Ergebnisse der Studie “Wandel für Innovation”, durchgeführt kurz vor Zuspitzung der Finanzkrise. “Unternehmen innovationsstark und damit krisensicherer zu machen und die notwendigen Change-Prozesse zu implementieren, ist derzeit eine der größten Herausforderungen für Manager”, erläutert Dr. Michael Gross, Geschäftsführer der Peakom GmbH. “Wie die absehbaren weiteren Innovationssprünge genutzt werden können, ist vielen Führungskräften noch nicht klar”. Befragt wurden die Geschäftsführer und Vorstände von 230 Unternehmen in Deutschland.

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Reputationsmanagement oder Marketing 2.0? Immer mehr Unternehmen gründen einen Kundenbeirat

Aufgefallen ist mir die Anzeige der Commerzbank in FOCUS 45/2008 (Seite 93) mit der Headline “Werden Sie Mitglied im zukünftigen Kundenbeirat von Dresdner Bank und Commerzbank”.

Die Bankenbranche gilt nun nicht unbedingt als Vorreiter offener und innovativer Kommunikation. Jetzt, in den Zeiten einer Bankenkrise, die Flucht nach vorne? Oder das ehrliche Angebot sich kritisch mit den angebotenen Leistungen des Unternehmens aus einander zu setzen? Oder Marketing 2.0, der Kunde darf bei den Produkten mitreden? Oder doch eher der Beweis (das Eingeständnis) dafür, dass sich einige Produktanbieter schon lange von den Marktrealitäten abgekoppelt haben?

Folgt man dem weiteren Text der Anzeige so finden sich dann Aussagen wie “Die Meinung unserer Kunden hat in unserem Unternehmen schon immer einen hohen Stellenwert …”  aber auch “Sie bringen Ihre Ideen und Vorschläge ein, um dann von den besten Produkten und Serviceleistungen profitieren zu können”.

Wer nach dem Begriff “Kundenbeirat” googlet wird auf einige Unternehmen stoßen, die eine ähnliche Intension verfolgen: Deutsche Bahn, Vattenfall, Postbank,  Strato etc. sowie ein paar regionale Energieanbieter. Beschäftigt man sich mit den dahinter stehenden links, so wird rasch klar: Es geht um Kundengewinnung. Die Postbank wirb mit der Aussage, durch einen (bereits) 2006 eingeführten “Kundenbeirat  60plus” von ursprünglich 21 Mitglieder auf zwischenzeitlich 1.500 Mitglieder erweitert zu haben. Die Commerzbank will mit 20 Kunden der Commerzbank und 20 Kunden der Dresdner Bank starten.

„Die vorrangigste Pflicht der Banken ist jetzt das Wiederherstellen des Kundenvertrauens. Vertrauen entsteht durch kleine Schritte der Annäherung und durch ausbleibende Enttäuschungen. Pseudoaktionen zur Imagekosmetik, reine Lippenbekenntnisse und falsche Versprechen wären da besonders kontraproduktiv. Es bleibt abzuwarten, ob das die Manager wirklich verstehen. Ich habe da so meine Zweifel. Bücher über Machtspielchen und List-und-Tücke-Marketing stehen jedenfalls immer noch auf den Business-Bestsellerlisten. Und das in diesen Zeiten, wo wirklich nach anderen Antworten gesucht werden müsste, sagt Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing im deutschsprachigen Raum, die kürzlich für ihr Buch ‚Kundennähe in der Chefetage‘ den Schweizer Wirtschaftsbuchpreis erhielt.

Die Fragen lauten also: Trojanische Pferd oder ehrlicher Versuch? Wie glaubwürdig sind solche Ansätze? Wer ist in den Unternehmen dafür zuständig - Vertrieb, Marketing, oder die Konzernkommunikation? Wer hat die Führung in den Prozessen?

Wohin so etwas führen kann hat Klaus Eck am Beispiel ”Greenpeace und Vattenfall setzen auf die Macht der Konsumenten” und der Aktion ”Klimaunterschrift” schön beschrieben. Aus meiner Sicht kann es nur funktionieren wenn die Maßstäbe von CSR angewendet werden.

Und: Welche Implikationen sind auf die Kommunikationsaktivitäten der werbungtreibenden Wirtschaft zu erwarten? Werden wir demnächst von Wünschen und Anträgen zur Mitgliedschaft in einem Kundenbeirat unserer Wahl überhäuft?

Studie: Social Media in der Markenführung und im Reputationsmanagement.

Eine Studie der Hamburger Agentur ethorithy, Spezialist in Sachen Word of Mouth Marketing (WOMM), dem Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW) und des High Text Verlages belegt, dass deutschsprachige Internet-User am liebsten Online Foren (76,1 %) nutzen, um sich über Marken auszutauschen. Der Anteil der Blog-Meinung beträgt 15,2 %, die der Social-Networks 5,5 % , Micro-Blogging (1,7 %) und Videos (1,4 %).

Anmerkung: Nach der aktuellen FOCUS Studie CN 12.0 (Seite 47) sollen rund 4,5 Mio. Personen Ihren PC zum bloggen benutzen. Davon sind 78 % Blog-”Leser “, 16 % der Blog-Aktivisten lesen und führen einen eigene Blog und 7% der Blogger verstehen Ihren Blog als Tagebuch, ohne aber anderswo zu lesen oder zu kommentieren.

Die konsumentengenerierten Medien im Internet werden damit zu einem immer wichtigeren Bestandteil erfolgreicher Marketingkampagnen. Die Mediennutzung aller Zielgruppen verändert sich - zumindest derzeit - zu Gunsten dieser kollaborativen Online-Medien. Marketing- und Kommunikationsverantwortliche müssen diese Entwicklung in ihrer Markenführung immer häufiger berücksichtigen. Stichwort Reputationsmanagement.

Die Studie Brands in Social Media 2008-2009 untersuchte im Zeitraum von August bis September 2008 ca. 1.100.000  Meinungsäußerungen in Weblogs, Foren, Microblogging Diensten, Social Networks und auf Videoplattformen. Für diese Buzz-Analyse wurden authentische Nutzeräußerungen zu 550 Marken aus 10 verschiedenen Branchen klassifiziert.

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Was wird die neue Währung in der Mediaplanung für digitale Medien?

Die europäischen Branchenverbände European Interactive Advertising Association (EIAA) und Internet Advertising Bureau Europe (IAB Europe) haben eine weltweite Expertenbefragung zur zukünftigen Messung von online-Reichweiten gestartet. In insgesamt 18 Ländern werden Medienanbieter, Vermarkter, Werbungtreibenden und Mediaagenturen zu den bestehenden Messansätzen und deren Zukunftsfähigkeit befragt. Ziel der Untersuchung ist die dynamischen Entwicklungen in den Mediaplanungsprozessen international zu validieren.  

Wer Interesse hat kann unter http://www.redshiftresearch.co.uk/MIA  die Befragung einsehen.

Reputationsmanagement: “Wie wird im Internet über deutsche Energieunternehmen und ihre CEOs “gesprochen”?

In Zeiten steigender Energiepreise und intensiver Klimadebatten steht die Energiebranche besonders im Licht der Öffentlichkeit. Die Kölner PR-Agentur Kuhn, Kammann & Kuhn und das Berliner Marktforschungsunternehmen Hidden Images untersuchten, wie im Internet über die Energieunternehmen und ihre CEOs “gesprochen” wird. Über eine halbe Million Meinungsäußerungen in Blogs, Foren und auf Websites wurden ausgewertet. Unter Beobachtung standen E.ON, Vattenfall, RWE und EnBW, die CEOs und die Discount-Töchter der vier Großversorger, drei bedeutende Ökostrom-Anbieter (Lichtblick, Naturstrom, EWS) sowie ausgewählte regionale Anbieter (Mainova, Rheinenergie, Stadtwerke München).

Die Top 5 der Studien-Ergebnisse

  1. Trotz millionenschwerer Kommunikationskampagnen der vier Groß-Versorger sind die Themenfelder Ökologie und Nachhaltigkeit die Domäne der Ökostromanbieter. Im Gegensatz zu den “großen Vier” werden die drei untersuchten Ökostromanbieter mit sehr emotionalen und positiven Attributen belegt, was ihre hohe Glaubwürdigkeit in diesen Themenfeldern unterstreicht.
  2. Die Bemühungen des Atomforums, die Kernenergie als CO2-freie Energie der Zukunft zu positionieren, treiben im Internet noch keine Blüten. Atomenergie wird weiterhin als Risiko gesehen, und das Argument der CO2-freien Energie wird als unseriös empfunden.
  3. Von den “großen Vier” sind nur zwei Unternehmen - RWE und E.ON - klar profiliert. Während E.ON den Ruf als innovatives Technologie-Unternehmen genießt, fällt RWE vor allem durch unternehmenspolitische Aspekte auf und wird mit Begriffen wie Übernahme, Monopol und Profit verbunden. Vattenfall und EnBW wiederum können in der Masse ihrer Botschaften im Internet kein klares Profil entwickeln.
  4. Die Wahrnehmung der CEOs  korreliert im Internet stark mit dem Ruf der Unternehmen. Auch hier stehen E.ON und RWE im Fokus. Wulf Bernotat als CEO von E.ON wird mit sachlich anerkennenden Eigenschaften beschrieben, die der technologischen Positionierung der Marke E.ON entsprechen. Ganz anders bei RWE CEO Jürgen Großmann: Mit ihm werden vor allem Begriffe assoziiert, die sich wie im Wahrnehmungsprofil des Unternehmens RWE auf machtpolitische Aspekte beziehen. Die Studie zeigt, wie sehr CEOs die Reputation ihres Arbeitgebers beeinflussen.
  5. Den stärksten Charakter und eine Art emotionale Bindung zum Kunden hat unter den drei Discount-Anbietern nur yello Strom aufgebaut. Der “gelbe Strom” genießt sehr hohe Glaubwürdigkeits- und Sympathiewerte. E wie einfach dagegen ist grundsätzlich wenig präsent, wird aber als zuverlässig und stabil angesehen. eprimo punktet vor allem beim Thema Ökologie und nimmt noch vor E wie einfach  den zweiten Platz ein.

Bericht für ein nachhaltiges Deutschland verabschiedet. Basis auch für einen Konjunkturmotor?

222 Seiten ist er lang, der “Fortschrittsbericht 2008 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie” den die Bundesregierung soeben veröffentlicht hat. Die Leitlinien der Nachhaltigkeit zielen dimensionenübergreifend auf die Erreichung von Generationengerechtigkeit, sozialem Zusammenhalt, Lebensqualität und internationaler Verantwortung.

 
Anhand von 21 sogenannte Nachhaltigkeitsindikatoren sollen die Ziele und Ergebnisse validiert werden. Diese Indikatoren können in 6 Handlungsfeldern zusammengefasst werden

  • Mobilität sichern
  • Länger gesund leben
  • Arbeitsplätze schaffen
  • Haushalt konsolidieren
  • Beruf und Familie meistern
  • Handelschancen für Entwicklungsländer fördern
  • Bildung und Qualifikation verbessern

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