Archive for the 'Neuromarketing' Category

Cars Online Studie 2009/2010: Umsatzpotenzial durch stärkere Kundenorientierung noch nicht ausgeschöpft

Capgemini, einer der weltweit führenden Dienstleister für Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing, resümiert nach einer aktuellen und international angelegten Studie wieder eine gestiegene Markeloylität bei Autokäufern. Die Studie dokumentiert aber auch ein verändertes Kundenverhalten wie auch eine gestiegene Erwartungshaltung hinsichtlich Kundendialog und Service.

Für die elfte Ausgabe der Studie über den globalen Automobilmarkt befragte Capgemini mehr als 3.100 Verbraucher aus Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Russland, Großbritannien und den USA. Die Studie hebt die Veränderungen im Kaufverhalten der Kunden hervor, zu einer Zeit, in der die Auswirkungen des ökonomischen Klimas auf die Industrie deutlich zu spüren sind.

68 Prozent der Befragten weltweit würden ihrer Automarke treu bleiben – im Vergleich zu 61 Prozent im vergangenen Jahr. Zudem würden 63 Prozent bei demselben Händler kaufen, bei dem sie auch ihr aktuelles Auto erworben haben. „Der Anstieg der Kundenloyalität war nach ständig abnehmenden Werten der Vorjahre für uns zunächst überraschend. Bei genauerem Hinsehen ist es allerdings eine sehr rationale Entscheidung der Autobesitzer. Sie nutzen die aktuelle Mechanik des Marktes ‚Mehr für weniger Geld‘ und bleiben dadurch ihrer Marke und ihrem Händler treu“, sagt Elsaesser, Leiter des Automobilsektors bei Capgemini Consulting.

Die wichtigsten Erkenntisse lauten

  • Auto- und Ersatzteilkauf über Internet nimmt zu
  • Broschüren sind Vergangenheit, dialogbasierte Kommunikation die Zukunft
  • Umsatzfaktor Service
  • Umweltbewusstsein weiter gestiegen

Einen interessanten Ansatz hat in diesem Zusammenhang auch Anne M. Schüller, eine der führenden Experten für Loyalitätsmanagement verfasst. Unter dem Titel “Frauen kaufen anders” (haben wir Männer das nicht immer schon gewußt ;-) ) in dem sie neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung (Neurologie) auf Verkaufsssituationen anwendet und sich dabei für eine stärkere geschlechterorientierte Kundenkommunikation einsetzt. Die Thesen führen aber auch zu der Frage und den Aspekten, dass sich die Bedeutung der Frau in der Gesellschaft in den letzten Jahren geändert hat, und in wie weit damit auch klassische Rollenbilder in Verkaufssituationen neu interpretiert werden müssen.

Whitepaper von Web Arts zum Thema “Neuromarketing”: Aktuelle Herausforderungen im E-Commerce

Konversion passiert im Kopf des Konsumenten. Unter diesem Leitspruch unterstützt das Bad Homburger Unternehmen Web Arts AG Online-Shop-Betreiber in der Entwicklung ihrer Verkausfportale und hat dabei auch neurologische Erkenntnisse gesammelt. Diese sind in einem Whitepaper, das auf einem aktuellen Studienansatz mit WEB ARTS-Kunden basiert, frei verfügbar ist.

(Auszüge:) Gezeigt wurde den Probanden die Startseiten der Onlineshops von Otto, Baur, Mexx, Esprit, Frontline und Neckermann.

Was können wir daraus ableiten?

  • Die Intensität emotionaler Aktivierung lässt sich im zeitlichen Verlauf sehr präzise per fMRT messen.
  • Verschiedene Shops zeigen signifikant unterschiedliche Aktivierungsmuster.
  • Erste emotionale Aktivierungen sind keine Garantie für hohe Konversion - am Beispiel Frontline zeigt sich, wie schnell die Intensität wieder abflacht.
  • Der Seitenaufbau bei Baur ist komplexer. Eine mögliche Schlussfolgerung wäre:Intensive kognitive Prozesse (lesen, orientieren, erkennen) verhindern eine schnelle emotionale Aktivierung. Erst nach Abschluss dieser Prozesse entwickelt sich die Aktivität in der Amygdala.

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Pleon-Studie: Deutschlands Unternehmen integrieren verstärkt Sponsoringmaßnahmen in ihr CSR-Engagement, Bildungs- und Soziosponsoring gewinnen an Bedeutung

Die aktuellen Dopingskandale bleiben nicht ohne Konsequenzen: 60 Prozent der Befragten sehen kurzfristig und 30 Prozent einen langfristigen negativen Einfluss von Dopingskandalen im Sport auf das Image der betroffenen Sponsoren. Allen Skandalen zum Trotz lassen sich immerhin 62,8 Prozent der befragten Sportsponsoren hiervon nicht in ihrer Planung beeinflussen. Bemerkenswert ist hingegen, dass der Anteil der Sponsoren, die überhaupt keine Kontrolle ihres Sponsoringengagements betreiben, auf 21,4 Prozent gestiegen ist.

Das ergab die bereits zum sechsten Mal seit 1998 erscheinende empirische Langzeitstudie von PLEON Event + Sponsoring in Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr  München, Insitut für Marketing.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Aktivitäten der Unternehmen im CSR-Bereich liegt der Schwerpunkt der diesjährigen Studie auf dem Spannungsfeld zwischen CSR und Sponsoring. “Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen binden Sponsoring in ihre CSR-Projekte ein. Damit nutzen die Unternehmen Sponsoring als strategisches Instrument, um ihr Bekenntnis zu nachhaltiger gesellschaftlicher Verantwortung in ihre Kommunikation zu integrieren. Dies bietet sich besonders für kleine und mittelständische Unternehmen an, die CSR nicht als eigenständiges Konzept im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit umsetzen können,” analysiert Dino Büscher, Managing Director PLEON Event + Sponsoring. Read more »

Grüne Wiesen für weltweites Business

“Greener Pastures for Global Business”, so beschreibt der Veranstalter von Going Green seinen Kongress vom 15.- 17.09. im Kalifornischen San Franciso.

“GoingGreen is where cutting-edge greentech CEOs meet the movers and shakers from the biggest industries on earth. Green technology innovators are transforming trillion dollar industries - and the solutions they are delivering not only promise to clean up pollution and restore ecosystems, but also to bring abundance and prosperity to everyone on earth”.

Erwartet werden 700 CEOs, Business Developper, VCs und Private Investoren. Angeblich wollen 1000 Webcasts in über 100 Ländern von dem Kongress berichten. Auch die Sponsorenliste kann sich sehen lassen: Dabei sind u.a. (lt. Website und mit Logo vertreten) weltweit tätige Beratungsgeselschaften, Investmentgesellschaften, Technik-Unternehmen und Softwareanbieter. 

Für mich ein weiteres Indiz für den Paradigmenwechsel in den USA, aber auch mit welcher Kraft diese Welle , durch die Kraft der Treiber (Kapitalmärkte und Verbraucher) schon in absehbarer Zeit auch auf uns zusteuern wird.

Das Programm von Going Green finden Sie hier

Dr. Christian Scheier: die implizierte Belohnung

Donnerstag, 27. März 2008 um 08:34 Uhr von Michael Schubert

Dr. Christian Scheier: die implizierte Belohnung

 

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Dr. Christinan Scheier geht in seinem neuestem Buch “Was Marken erfolgreich macht” der Frage nach, wie unser Gehirn entscheidet. In einem ersten Gespräch haben wir uns mit ihm über den “Autopiloten” unterhalten. Das implizierte System, der Autopilot, steuert unser Verhalten über das Zusammenspiel von Bedeutung und Belohnung. Diese implizierte Belohnung wollen wir heute auf die Bedeutung für gesellschaftliche Trends hinterfragen.

FOCUS Wissensforum: Sie schreiben in Ihrem Buch über das Thema “Wie die Anziehungkraft starker Marken entsteht” und beschreiben, dass Marken eigentlich Fiktionen verkaufen. Aber auch, dass für das Management von Marken der Begriff Fiktion nicht ausreicht und es einer symbolischen Belohnung bedarf um die Marke im Wettbewerb zu positionieren. Was verstehen Sie darunter?

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Dr. Christian Scheier: Der Autopilot steuert viele Entscheidungen

Montag, 3. März 2008 um 09:43 Uhr von Michael Schubert

Dr. Christian Scheier: Der Autopilot steuert viele Entscheidungen

 

 

Menschen campieren tagelang vor einem Apple-Store, um ein neues iPhone zu ergattern. Monsterburger mit 1.500 Kalorien sorgen für eine Börsenkurssteigerung von 50 Prozent, obwohl Gesundheit sonst hoch im Kurs steht. Die Anziehdr-scheier.JPGungskraft starker Marken fasziniert. Doch genauso gibt es unzählige Marken, die floppen und enorme Werte vernichten.

In ihrem neuen Buch “Was Marken erfolgreich macht“, das im Haufe Verlag erschienen ist, lösen daher die Autoren, Christian Scheier und Dirk Held, eines der spannendsten Marketingrätsel - und halten uns einen Spiegel vor  und decodieren unser Handeln. Zugleich liefern sie ein neues, solides Fundament für die Markenführung im konkreten Marketing-Alltag - von der Positionierung und Implementierung, über das Innovativ-Management bis hin zur Frage, wie die Kultur eines Unternehmens in die Markenführung hineinspielt.

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Neuromarketingkongress: Auf der Suche nach dem „Buy-Button“

Mittwoch, 6. Februar 2008 um 11:16 Uhr von Michael Schubert

Neuromarketingkongress: Auf der Suche nach dem „Buy-Button“

 

 

 

Mehr als 300 Teilnehmer haben die hochkarätige Kongress-Veranstaltung des Haufe Verlages und der Gruppe Nymphenburg über aktuelle Erkenntnisse im Neuromarketing verfolgt. Die Frage des Kongresses lautet: Gibt es den Buy-Button? Die Antwort lautet: Nein. Also nur ein Marketinggag? Alle Informationen nur „nice to know“ anstelle „need to know“? Oder nur eine weiterer Versuch die Instinkte des Konsumenten mit Hilfe Neurowissenschaft zu manipulieren?

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Neuromarketing: weshalb liebt der Konsument Geschichten

Montag, 21. Januar 2008 um 09:49 Uhr von Michael Schubert

Neuromarketing: weshalb liebt der Konsument Geschichten

 

 

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Wie funktioniert das Gehirn bei der Schnäppchenjagd? Wie beeinflussen unsere Sinne das Kaufverhalten? Diesen und ähnlichen Fragen diskutieren Experten aus dem Bereich des Neuromarketing am 30.01.2008 auf einer Veranstaltung des Haufe Verlages und der Gruppe Nymphenburg.

Mit einem der Initiatoren und Experten für Neuromarketing, Dr. Georg Häusel, haben wir uns im Vorfeld über die individuellen Unterschiede unterhalten.

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Welche Rolle spielen die Erkenntnisse der Neuroökonomie in der Konzeption von Dialog-kampagnen

Donnerstag, 6. September 2007 um 09:05 Uhr von Michael Schubert

Welche Rolle spielen die Erkenntnisse der Neuroökonomie in der Konzeption von Dialog-kampagnen

 

 

 

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Als Neuroökonomie (engl. Neuroeconomics) bezeichnet man, die interdisziplinäre Verknüpfung der Neurowissenschaften mit den Wirtschaftswissenschaften, um zu untersuchen, wie Menschen als Konsumenten oder Investoren bestimmte wirtschaftliche Entscheidungen fällen. 

Ein weiteres Anwendungsfeld - und das schon zu einem sehr frühen Zietpunkt - ist der Bereich Dialogmarketing. Schon der Name weist auf die Reflextion, die Wirkung von Botschaften des Senders auf den Absender hin. 

Darüber haben wir uns mit Martin Nitsche, Leiter CRM, Dresdner Bank AG und DDV Vizepräsident Bildung & Forschung unterhalten

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Das Gesetz der Peer Productions

Dienstag, 4. September 2007 um 12:08 Uhr von Michael Schubert

Das neue Medienökosystem oder Das Gesetz der Peer Productions

 

 

 

 

Die Digitalisierung fordert Umdenken in Werbung und Medien, so die zentrale Aussage der Veranstaltung des VDZ am 30.08.2007 in Frankfurt anläßlich des Magazine Marketing Day 2007. Eine Aussage, mit der sich Kommunikationsveranwortliche in den Medienunternehmen, Werbeagenturen oder Hochachulen seit Jahren beschäftigen.  

Seit Anfang der 90er Jahre kennen wir das Internet als neues Medium, seit Mitte der 90er auch die Optionen damit Geld zu verdienen. Pro Sekunde werden z.B. bei e-bay für 1.840 $ Waren gehandelt; die monatliche Nutzungsdauer pro Kopf liegt bei 2,18 Stunden! Der Onlinemarkt Handel wird auf etwa 200 Mrd. $ taxiert. In you tube werden täglich 65.000 neue Videos hochgeladen und über 100 Mio. Clips angesehen. FOCUS und Spielgel-Online kennen communities und Chats …  Mehr »