Innovationsmanagement

Unsere Bundeskanzlerin hat gesagt das Deutschland in der Krise auch eine Chance sieht. Diese Sichtweise ist nicht ganz verkehrt, denn sie kommuniziert damit Optimismus und sagt ein “Weiter so” ist keine wirkliche Option.

Gefragt und in alle Munde ist in diesen Tagen der Begriff “Innovationsmanagement”. Doch was bedeutet das? Innovationsmanagement ist die systematische Planung, Umsetzung und Kontrolle von Ideen in Organisationen. Im Unterschied zu Kreativität, die sich mit der Entwicklung von Ideen beschäftigt, ist Innovationsmanagement auf die Verwertung von Ideen ausgerichtet. Innovationsmanagement beschäftigt sich nicht ausschließlich mit der Umsetzung von neuen Ideen. Auch eine Kombination von bereits Bekanntem oder eine Idee, die einer Zielgruppe noch unbekannt ist, kann als Innovation gelten.

Aber das bedeutet, dass zuerst einmal (auch!) - auch in Kriesenzeiten - Kreativität gefragt ist. Und Kreativität bedeutet die Fähigkeit schöpferischen Denkens und Handelns. Also des Querdenkens, der andersartigen Herangehensweise an ein Thema.

Freie kreativität hilft vielleicht auch, aber besser ist die gesteuerte kreaitve Auseinandersetzung eines Problems, denn die meisten Probleme in Organisationen können nur mit der notwendigen Prozesskompetenz bewältigt werden. Und das bedeutet in der Regel, dass interdisziplinäre Gruppen gebildet werden müssen.

Ein schönes Beispeil liefert McKinsey Quarterly unter dem Stichwort “The crisis: A new era for management”. Unter derRubrik “Innovation” liegt ein Video-Interview mit Judy Estrin, ehemaliger CTO von Cisco and eine der erfolgreichsten entrepreneurs im Silicon Valley, und zeigt wie wichtig Marktforschung und interdiszipliäres Verstehen für innovatives Konzipieren und Handeln ist.

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