Führungskräftebefragung 2009: Junge Manager beklagen Defizite bei Werteorientierung in Unternehmen
- lediglich 24 % der Befragten kennen die Unternehmenswerte Ihres Unternehmens
- 38 Prozent der Teilnehmer dieser Studie sagen, dass es das Verhalten des /der direkten Vorgesetzten ist, das sie daran hindert die Unternehmenswerte zu leben. Das mittlere Management steht wie ein Puffer zwischen Profitorientierung, kurzfristig definierten Unternehmenszielen einerseits und den werteorientierten Mitarbeitern andererseits.
- Ein Drittel der Teilnehmer der aktuellen Studie erlebt Werte im Übrigen als wichtig im Umgang mit Kollegen aus anderen Ländern. »Cultural Management « funktioniert überhaupt nur auf der Basis von Werten, die einerseits kulturübergreifend akzeptiert werden können, die andererseits aber so eindeutig definiert sind, dass sie als Hilfestellung in Kooperations- und Konfliktsituationen dienen können.
- Machtmissbrauch hat es in einem Drittel der Unternehmen gegeben – häufig wurde der Fall nicht wirklich bearbeitet oder geklärt.
Dies sind ein paar Ergebnisse einer aktuellen Studie Führungskräftebefragung 2009 der “Wertekommission - Initiative für Werte Bewusste Führung e. V.“, die in Zusammenarbeit mit dem “Deutscher Managerverband e. V.” enstand. Befragt wurden dafür bundesweit mehr als 500 Führungskräfte im Alter von 26 bis 40 Jahren.
Werte wie Vertrauen und Ehrlichkeit werden für jüngere Führungskräfte in Deutschland immer wichtiger. Zugleich beklagt die Mehrheit von ihnen ein großes Defizit an werteorientierter Führung durch das Top-Management ihrer jeweiligen Unternehmen und eine mangelhafte Umsetzung der formal vorhandenen Wertesysteme.
“Viele Manager haben in der Krise erkannt, dass eine Werteorientierung hilft, in schwierigen Zeiten Kurs zu halten, und die Mitarbeiter glaubwürdig zu motivieren”, erklärte Professor Dr. Burkhard Schwenker, CEO von Roland Berger Strategy Consultants und Mitglied des Kuratoriums der Wertekommission, anlässlich der Vorstellung der Studie. “Besonders die jungen Führungskräfte fordern Werte im Management ein - die Unternehmen tun gut daran, diesen Wunsch zu erfüllen.”
Die Internetbranche boomt. Allein im Bereich klassischer Online-Werbung wuchsen 2006 die Brutto-Werbeumsätze um satte 69 Prozent von 904 Millionen Euro. (Quelle OVK April 2007). Auch die Suchwort-Vermarktung und Affiliate-Markting haben laut den Experten stärker zugelegt als bisher prognostiziert. Die Werbeumsätze beim Suchmaschinen-Marketing legten um 455 Millionen auf insgesamt 850 Millionen Euro zu. Affiliate-Marketing profitierte vor allem von den gestiegenen Umsätzen beim E-Commerce und erzielte rund 115 Millionen Euro. Mit einem Plus von 48 Prozent etabliert sich dieser Bereich ebenfalls als wichtiges Standbein der Online-Werbung. Das Internet ist auf dem besten Weg das Leitmedium in vielen Kommunikationsstrategien zu werden. Freude auf der Vermarkterseite.