Würzburger WerbeFachgespräche 2009 erstmalig als Webinare

Wo wird zuerst gespart, wenn es in der Unternehmensführung heißt, die Umsätze gehen zurück, wir müssen die Kosten in den Griff bekommen? In der Regel: Bei den Marketingetats sowie bei den Reise- und Bewirtungskosten. So fanden die traditionellen Würzburger WerbeFachgespräche erstmalig in ihrer 46. jährigen Geschichte nicht mehr real sondern virtuell statt.

Die Klientel der Würzburger WerbeFachgespräche sind die Marketing- und Kommunikationsverantwortlichen aus der Automobilzuliefer-Industrie und der Elektronik sowie Unternehmen aus verschiedenen Konstruktions- und Produktionsbereichen. Ob nationale oder globale Player, die Krise hat sie alle und auch schon sehr früh erreicht. Daher war es eine mutige Entscheidung der Geschäftsführung von Vogel Business Media den 2-tägigen Kongress vom Themenumfang und der Referentenanzahl abzuspecken und in das Internet zu verlagern. Mutig war es auch von den Referenten, die sich zu diesem Experiment bereit erklärt haben. Sie konnten Ihren Beitrag zwar live gestalten, aber nicht in die Augen aller Teilnehmer schauen und somit wichtige Elemente eines real gehaltenen Vortrages in ihren Beitrag integrieren. Auf der anderen Seite haben die Teilnehmer aber die Möglichkeit die einzelnen Vorträge – inklusive der Charts – sich noch einmal anzuschauen. Eine Zusammenfassung und interpretation der Vorträge gibt es wie immer auch auf media-TREFF.de.

Fazit: Abhängig vom Vortragsthema waren pro Session zwischen 70 und 100 Teilnehmer life dabei, haben Fragen gestellt oder die Vorträge kommentiert. Die Diskussionen und Reaktionen waren, auch Dank der eingesetzten Webtechnik, ähnlich einer real abgehaltenen Konferenz. Unersetzlich waren jedoch der individuelle und persönliche Kontakt zum Referenten sowie die Networking-Möglichkeiten einer realen Veranstaltung. Das hoffen die Veranstalter auf der nächsten Konferenz am 21./22.Juni 2010 nachzuholen.

Neue Aufgaben brauchen neue Werkzeuge. Gedanken und Ansätze für ein Redaktions-CRM

Der rasante und tief greifende Wandel der Märkte führt zu einer Explosion an Möglichkeiten und gleichzeitig zu einer Implosion an Orientierung. Was bedeut das für mich? Was ist für mich richtig? Wem kann ich vertrauen? An wen kann ich mich wenden?

Fragen die sich der Konsument stellt und Fragen die Produkt- und Service-, aber auch Medienanbieter beantworten müssen.

  • Effizienzdenken und damit Anbieterdenken bestimmen noch viele Angebote. Der Konsument sucht aber individuelle und persönliche Kontakte und keine anonymen hotlines, callcenter etc.
  • Journalistische Angebote sind Navigationsangebote. Der Journalist (und dessen Medienmarke) als Navigator und Moderator im Themendschungel

Wenn wir davon ausgehen, dass die journalistischen Kontakte Basis und Maßstab für die Kompetenz der redaktionellen Arbeit sind , damit der Corekompetenz  und das Kapital einer Medienmarke, lautet immer häufiger die Frage in den Medienhäusern: wie kann ich diese Kompetenz noch nutzen? welche neuen Werkzeuge sind notwendig um neue Angebotsformen aufzubauen? Wie kann ich mein Wissen, meine Kontakte zukunftsorientiert und funktional kapitalisieren?

  • Konsumenten suchen Expertenkontakte
    Für individuelle Frage
  • Experten suchen Plattformen
    Um sich zu positionieren
  • Unternehmen suchen Plattformen
    Für ihre Aufmerksamkeit
    Für den Zugang zu bestimmten Zielgruppen
    Um Angebote und Produkte zu testen (Scoutfunktion und Reputationsmanagement)
    Für den Traffictransfer

Einen interessanten Ansatz habe ich von Helmut Müller erhalten, Experte zum Thema Verlagssoftware, der sich gemeinsam mit Holger Best von der Mannheimer Medienberatung bestmedienkonzepte Gedanken über ein Redaktions-CRM gemacht hat.

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Die Funktionsfrage und der spezifische Leistungsbeitrag

Sie kennen die Kampagne “Werbung wirkt”. Heute müssen wir sagen “Kommunikation wirkt”, denn das Internet und insbesondere die Entwicklungen im Zusammenhang mit Web 2.0 haben die Markenkommunikation verändert. Das stellt nicht nur die Markenverantwortlichen in der Industrie, sondern auch die Inhaltemacher und die für den Geschäftserfolg Verantwortlichen in den Medien vor neue Herausforderungen.

Investoren (Werbungtreibende) und Leistungserbringer (Medien) diskutieren seit Jahren, ob die alten „Währungen“ wie Reichweite, Tausend-Kontaktpreis etc. in anbetracht der neuen Technologien, Möglichkeiten und Zielen noch adäquat sind. Die digitale Revolution hat den Empfängerbeitrag konkret zählbar gemacht, Suchmaschinenmarketing setzt die Leitplanken in der online-Planung, Dialogmarketing gewinnt zulasten der Massenkommunikation.

Auch die klassischen Medienvermarkter führen derzeit offene (!) Gespräche über leistungsbezogene Abrechungsmodelle – Bonus oder Malusreglungen – für die Erreichung von Kommunikationszielen; Erfolgsbeteiligungen wie wir Sie aus dem Agenturgeschäft kennen. Lassen Sie uns kurz über Ursache und Wirkung sprechen. Werbekriese hin oder her, das ist nicht der Punkt, sondern der Anlass neues Denken einzufordern – auf allen Seiten des Marktes!

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Ein weiterer Anlauf in Sachen LOHAS - aber es gibt (noch) zu wenig Medienangebote für die Werbungtreibende Wirtschaft

“Die kommenden zehn Jahre werden entscheidend sein für zentrale Weichenstellungen im Bereich Klima, Umwelt und soziale Lebensbedingungen.” So die Aussage von Utopia. Deswegen lädt am 15. November Deutschlands größte Community für nachhaltigen Lebensstil die wichtigsten “Changemaker” aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien zur Utopia Konferenz, 10 - a toolbox for the next ten years, nach Berlin ein. Die Vorträge sollen Fragen beantworten, die wir uns alle stellen: Wie werden wir in Zukunft mobil bleiben? Wie werden wir vom Energieverbraucher zum Energie-Produzenten? Wie können wir als Konsumenten die Umwelt- und Sozial-Bilanz von Produkten erkennen? Wie können wir uns so ernähren, dass genug Ressourcen für alle Menschen erhalten bleiben?

Neben den interessanten Referenten fällt die Anzahl und Auswahl der Sponsoren auf, die diese Veranstaltung sowie die am Abend stattfindende Preisverleihung begleiten: Vaillant, Deutsche Post, Lexus und Osram als Hauptsponsoren, A.T. Kearney und SpaceNet AG in Spezialkategorien sowie verschiedene Medienpartner.

Ganz aktuell auch diese Meldung: Mit einem eigenen Verlag wollen etablierte Blattmacher - die unter anderem aus den Häusern Springer und Burda  kommen - im November ein Magazin rund um das Thema Klimaschutz an den Start bringen. Wie so häufig in diesen Tagen, hat man die sogenannten Lohas im Visier…

Oder diese Meldung: Die Global Group Dialog Solutions AG, ein Full-Service-Dienstleister für ganzheitliches Interessenten- und Kundenmanagement im deutschsprachigen Raum, hat für ihr Daten- und Produktportfolio eine neue Variable entwickelt: LOHAS. Diese Variable ermöglicht es dem Unternehmen, die LOHAS – also Menschen, die den „Lifestyle of Health and Sustainability“ pflegen – adressbezogen zu identifizieren. Durch Kooperation mit Nielsen werden LOHAS identifiziert …

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Kommunikationsverband schreibt den BoB “Best of Business-to-Business” Award 2008 aus

Beinahe 50% der gesamten Kommunikationsausgaben fließen in das B2B Segment.  Der BoB steht für Best of Business-to-Business Kommunikation und ist der einzige deutschsprachige Konzept- und Kreativ-Wettbewerb für Deutschland, Österreich und die Schweiz, den der Kommunikationsverband e.V., Hamburg, seit 11 Jahren für die Business-to-Business-Kommunikation ausschreibt.

Die Leitidee des BoB 2008 ist “Kreative Kommunikation. Effiziente Ergebnisse.”

Speziell die Kommunikation im B2B-Bereich ist von der zunehmenden Internationalisierung, Digitalisierung und Mobilisierung der Vertriebswege geprägt. Online-, CRM- und E-Mail-Kampagnen, Permission-, One-on-One- und Event-Marketing sind nur einige der Trends. Der BoB ist offen für internationale Einreichungen und für alle Disziplinen der B2B-Kommunikation. Das Ziel ist, die Benchmarks der erfolgreichsten und aufmerksamkeitsstärksten, interdisziplinären B2B-Kommunikation zu ermitteln.

Die Kommunikationsdisziplinen für den BOB 2008:

  1. Integrierte Kommunikationskampagne: Mit mindestens drei unterschiedlichen Kommunikationsdisziplinen.
  2. Corporate Publishing: Prospekte, Broschüren, Geschäftsberichte, Kataloge und Kundenzeitschriften.
  3. Dialogmarketing und Verkaufsförderung: 3D-Arbeiten, Mailings, DRTV-Spots und Microsites.
  4. Anzeigen(-Serien) und Beilagen(-Serien): (bei Serien mindestens 3, maximal 5 Motive)
  5. Multimedia, IP und digitale Anwendungen, Filme, Spots und Videos: Eingereicht werden können Online-Kampagnen, mobile Applikationen (Handy), Offline-Kampagnen, TV- und Kino-Spots, Wirtschaftsfilme, Promotion-Filme, Corporate-Videos (Unternehmensfilme).
  6. Public Relations / Interne Kommunikation: Kommunikationsmaßnahmen, die sich sowohl an die Branchenzielgruppe als auch meinungsbildend an die Mitarbeiter eines Unternehmens und die Öffentlichkeit wenden und nicht in die werblichen Kategorien einzuordnen sind.
  7. Live Communication und Messen: B2B-Marketingveranstaltungen oder Messen, Produktvorstellungen für Vertriebspartner, Kundenevents, Fachmessen, Sales- und Promotion-Events, Roadshows, Sponsoring.
  8. Credentials: Agentur- und Unternehmens-Credentials-Präsentationen - auch Institutionen zur Aus- und Weiterbildung können hier ihre Eigendarstellung einreichen.

Zugelassen sind alle Werbe- und Kommunikationsmittel im Bereich der B2B-Kommunikation, die seit September 2007 in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, in deutscher oder englischer Sprache eingesetzt wurden. Einsendungen aus dem Bereich der Konsumgüter- und Endverbraucherwerbung sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Kriterien: Strategie & Konzept, die kreative Leitidee, Umsetzung, Ergebnis

Der Einsendeschluss ist der 19. Dezember 2008 die Preisverleihung wird voraussichtlich am 21. April 2009 in Frankfurt am Main stattfinden.

In eigener Sache: Webcast zum Thema CSR und B2B

Webcast von den 46. Würzburger WerbeFachgesprächen: Die Diagnose aller sechs Keynote-Speaker war eindeutig! Die Wertewelt hat sich verändert und das hat auch Auswirkungen auf das gesellschaftliche und soziale Engagement von Unternehmen. Besonders auffällig: Der starke Trend zur Individualisierung ist out, ein Sättigungsgrad ist erreicht. Und genauso wie sich Privat- und Berufsleben stärker verzahnen, so überlagern sich auch die entsprechenden Werte. Im Interview mit Wolfram A. Zabel spricht Michael Schubert über Corporate Social Responsibilty (CSR) und zeigt auf, wie das Trendthema 2008 in Unternehmen einzuordnen ist und zeigt die Treiber dafür auf.

ADC-Kongress: Digitale Kreativ-Elite zu Gast beim ADC BIC 2008

Auch wenn die Aussage in der Subline für den Kongresses am 16.10.2008 in Berlin nicht besonders revolutionär klingt (” Markenführung im digitalen Zeitalter. Der ADC Kongress für Unternehmens-, Marken- und Kommunikationsverantwortliche”), so sind es neben den aktuellen Fragestellungen u.a. ein Themenbereich der sich “BRANDS: das digitale Zeitalter verstehen” nennt und sich mit Fragestellungen wie

  • Digitale Medien und das neue Marketing-Mindset
  • Gaming, Branded Utilities, Streaming Videos und Blogs im Marketing-Mix
  • Buzz, Viral und Attention Marketing

beschäftigt, die nationalen und internationalen Referenten die eine spannende und informative Veranstaltung versprechen.

z.B. Koichiro Tanaka 
Aus Japan stammt das Blog-Element, das in diesem Jahr die großen Awards weltweit abräumte. Im Juni 2007 als wesentlicher Bestandteil der globalen Werbung für die Marke UNIQLO, das japanische Pendant zu H&M, gestartet, gewann die Kampagne u. a. den Interactive Grand Prix der Clio Awards und den Titanium Grand Prix in Cannes. Beim ADC BIC spricht der verantwortliche Creative Director, Koichiro Tanaka, über eine Kommunikationsform, die alle Sprachbarrieren durchbricht.

oder Colleen DeCourcy
Sie ist Chief Digital Officer der TBWA Worldwide, war Jury-Präsidentin der Cyber-Lions-Jury 2008 in Cannes und gilt als Pionierin auf dem Gebiet digitaler Technologien und ihrer Anwendungsmöglichkeiten: Colleen DeCourcy, eine der 25 wichtigsten Frauen in der internationalen Werbe-, Marketing- und Medienbranche gibt beim ADC BIC Einblicke in die Erfolgsstrategien der weltweit besten digitalen Kampagnen.
 
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